| Mitgliederversammlung des TuS Homberg am 23.04.2009 |
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| Sport |
| Mittwoch, 08. Juli 2009 16:51 |
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Rainer Czeschla konnte an der ersten Mitgliederversammlung als Vereinsvorsitzender nicht teilnehmen. Er war beruflich in Halle. Da kam noch mal Hermann Pöhling zum Zug und führte mit gewohnter Souveränität durch die Veranstaltung. Dies war allerdings seine letzte Veranstaltung als Mitglied des Vorstandes, denn nach 13 Jahren Tätigkeit im Vorstand und 11 Jahren als Vorsitzender stand er nicht mehr zur Wahl an. Als Geste der Anerkennung wurde er nun der erste Ehrenvorsitzende des Vereins. In seiner Amtszeit hat Hermann Pöhling Ruhe in den Verein gebracht und die Führung des Vereins so strukturiert, dass die Satzung einem modernden Sportverein entspricht. Es wurde eingeführt, dass es im Vorstand keine Ämterzuteilung mehr gibt und der Wechsel der Aufgaben kein Problem darstellt. Obwohl im Verein alles relativ glatt abläuft, ist es nicht so, dass es nichts zu verbessern gäbe. Die Mitgliederzahlen sind im Jahre 2008 von 1192 eingetragenen Sportlern auf 1113 zurückgegangen, das sind immerhin 79 Personen oder über 6 %. Andere Vereine, wie TV Ratingen und Lintorf, haben es im letzten Jahr geschafft ihre Mitgliederzahlen zu steigern. Woran der Schwund liegt, darüber hat sich der Vorstand noch keine Klarheit verschafft. Nachteilig hat sich sicherlich die Hallensituation ausgewirkt. In der Halle Nord leckt es durch das undichte Dach. Schlimmer noch ist die Situation am Sportplatz am Füstingweg, wo über zwei Monate kein Spielbetrieb möglich war. Die Stadt Ratingen hat 60.000 Euro für die Planung bewilligt und nun besteht die Hoffnung, dass im Jahre 2010 mit Kunstrasen endlich auch in Homberg die Probleme der unzähligen Spielausfälle beseitigt werden. Außerdem soll es auch eine Renovierung der Kabinen am Füstingweg geben. Der Sportbetrieb läuft in Homberg mit den 6 verschiedenen Abteilungen und 25 Sportarten reibungslos. Es gibt seit Jahren routinierte Übungsleiter und Trainer, die einen modernen Sportbetrieb anbieten. Mit Karate und IBS (Selbstbehauptungstraining) gibt es neue Angebote. Dank Bernd Kulage liegen auch die Finanzen des Vereins in guten Händen. In drei Jahren, 2012, begeht der Verein sein hundertjähriges Bestehen. Die letzten Jahre zählen wohl zu den ruhigsten. Wenn man sich dann mit der Historie befasst, wird man feststellen, dass es Zeiten gegeben hat, als Homberg mehr in der Sportöffentlichkeit stand. Dies war insbesondere zu Zeiten der Erfolge des Hallenhandballs und Tischtennis der Fall. Ungünstige Rahmenbedingungen wie schlechte und unkomfortable Hallen fördern nicht die Möglichkeit in einigen Sportarten aus dem Durchschnitt herauszuragen. Der Verein dümpelt im Fahrwasser der Unauffälligkeit. Zu einem modernen Verein gehört aber auch eine Farbigkeit, auch vielleicht Feierlichkeiten über die Abteilungen hinaus, damit das was in den einzelnen Abteilungen gut funktioniert, von der breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen wird, und somit auch den sinkenden Mitgliederzahlen entgegenwirkt. Heinz Schulze |






