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Obwohl die ,,Feetze“ diesmal kein eigenes Kostümmotto für die Karnevalssaison ausgegeben hatten, mangelte es auch diesmal nicht an fantasievoller Verkleidung im Luthersaal. Bäcker, Piraten, Teufel, Meerjungfrauen feierten diesmal gemeinsam. Wieder einmal war es die bunte Mischung aus eigenen Ideen und auch bekannten Gruppen, die den besonderen Reiz des Homberger Karnevals ausmacht. Mit der Garde Rot-Weiß aus Hürth ging es mit dem Karnevalssong ,,Echte Fründe stonn zusammen“ rchtig los. Da wogte auch schon die erste Schunkelwelle durch den Saal. Der Sitzungspräsident der rot-weißen Garde ließ sich darauf hin zu dem Kompliment hinreißen: ,,Ich merke schon, dass ihr hier genauso gut feiern könnt, wie wir in Köln, wenn nicht sogar noch besser.
,,De Erdnuß“ berichtete von turbulenten Erlebnissen mit Menschen und Tieren und für die romantischen Karnevallisten spielte der ,,De Jung mit der Tröt“ auf seiner Posaune bekannte Melodien. So war für Spaß und das Gemüt ausreichend gesorgt. Für das leibliche Wohl sorgten die ,,Feetze“ in dem sie aus der Küche von Herrn Koch vom Homberger Frischemarkt ein reichhaltiges Abendessen zauberten. Als Berichterstatter vom Bundespresseball stand dann Präsident Klaus Witzel zusammen mit Thomas Büscher selbst auf der Bühne. Da gab es doch einiges aus der Bundeshauptstadt mitzuteilen, was auch den Homberger Jecken zum Lachen war. Der Einmarsch des Ratinger Prinzenpaares Prinz Gero I. und Prinzessin Steffi I mit Gefolge war wieder ein Höhepunkt. Natürlich wurde die Gelegenheit genutzt, um sich gegenseitig mit Orden zu behängen. Das Prinzenpaar hob die besondere Atmosphäre beim Homberger Karneval hervor. Der große Zusammenhalt und die urtümliche, fast familiäre, Stimmung ist es, um das die ,,Feetze“ von vielen anderen Vereinen beneidet werden. Natürlich ist da die Gruppe ,,Backstage Boys und Sweetest Temptation“ unter der Leitung von Oliver Hamacher allemal schon das Eintrittsgeld wert. Die Bühnenschau der mittlerweile erwachsenen Tänzer und Tänzerinnen wird dermaßen perfekt dargeboten, dass man von dem Temperament und der Leidenschaft der Darbietung mitgerissen wird. Zum Abschluss zündete ,,De Froende“ die beliebte Karnevalsband aus Köln noch einmal ein Feuerwerk der beliebtesten Stimmungslieder. Da hielt es kaum noch jemand auf dem Sitz und als dann Präsident Klaus Witzel das Ende des Programms bekannt gab, verließ kaum jemand den Saal, denn es konnte noch zu den Klängen von DJ Gerd Dörner bis zum frühen Morgen getanzt werden.
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