| Durch neuen Anbau mehr Lebensqualität. |
|
|
|
| Dorfleben |
| Donnerstag, 03. September 2009 17:13 |
|
Der Anteil der Einzelzimmer wurde verdoppelt und es wurden zusätzliche Aufenthalts- und Betreuungsräume geschaffen. Die Belegung des Hauses mit 124 Plätzen und 12 Kurzzeitplätzen bleibt unverändert. Mit der Einrichtung von vier großen Wohnküchen kann nun auch im Wichernheim ein modernes Betreuungskonzept realisiert werden. Bewohner, die an einer leichten bis mittelschweren Demenz leiden, können künftig in kleinen überschaubaren „Hausgemeinschaften“ zusammenleben, wo täglich gemeinsam in einer Wohnküche gekocht wird. Die körperliche Pflege wird ergänzt durch ein Mehr an gemeinsamer Lebensgestaltung. Erfahrungen in ähnlichen Betreuungseinrichtungen haben gezeigt, dass durch das Anknüpfen an Tätigkeiten, die früher Lebensinhalt waren, Bewohner ruhiger und ausgeglichener werden. Sie übernehmen entsprechend ihrem Vermögen Aufgaben innerhalb der Wohngemeinschaft und fühlen sich gebraucht. Wer zeitlebens für eine große Familie gesorgt hat, kann an seine Erfahrungen anknüpfen und Kartoffeln schälen, Gemüse putzen oder Soßen anrühren. Andere decken gern den Tisch oder spülen das Geschirr. Die Küche, in der bisher für alle Bewohner des Wichernheimes gekocht wurde, bereitet künftig wie in einem Hotel, morgens, mittags und abends ein Büffet zu, an dem sich man sich selbst bedienen kann. Jeder kann sich sein Leben so einrichten wie er möchte. |






Nach gut einem Jahr Bauzeit und rechtzeitig zum 50jährigen Jubiläum sind die Arbeiten an dem neuen Anbau des Wichernheims fertiggestellt. Inklusive einiger notwendiger Renovierungsmaßnahmen hat die Baumaßnahme 2.9 Millionen gekostet. Gut angelegtes Geld, wie Andreas Hagemann anlässlich der Pressekonfernez versicherte. Mit dem Umbau könne die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen deutlich verbessert werden, denn die Baumaßnahme richtete sich von vornherein auf die Qualität des Hauses nicht auf die Kapazität.