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Kindergarten Mozartstraße schließt PDF Drucken E-Mail
Dorfleben
Mittwoch, 08. Juli 2009 16:36
Mit Beginn der Sommerferien geht die Geschichte des kleinen städtischen Kindergartens in der Mozartstraße zu Ende. Es fehlt an Kindern. Was einmal als Provisorium Anfang der 90er Jahre in frei gewordenen Schulklassen begann, und Ende 1993 zu einem offiziellen Kindergarten wurde, wird nun wieder geschlossen. Das ist für alle schmerzlich, für die ehemaligen Kindergartenkinder, die sich an eine schöne Zeit in diesem Kindergarten erinnern, für die Eltern, die mit ihrem Engagement diesen Kindergarten ins Leben gerufen haben und immer dem Erzieherinnen hilfreich zur Seite standen, für die Erzieherinnen, die hier zum Teil über 23 Jahre durch ihre Arbeit das Dorfleben mitgeprägt haben, und nicht zuletzt für die Kindergartenkinder, die sich nach den Sommerferien an neue Spielkameraden, Erzieher und an ein neues Umfeld gewöhnen müssen.
Es ist gerade die einmalige Lage des Kindergartens, seine direkt Nachbarschaft zu den umliegenden Feldern, der große Spielhof, der angrenzende Park, der den Kindergarten für die Kinder so attraktiv macht. Aber vor allem das pädagogische Konzept der Leiterin Silvia Gebhardt war für die Eltern Anlass, ihre Kinder in diesen Kindergarten zu schicken. „Der Kindergarten war super Klasse!“  erinnern sich die Eltern Martina und Friedhalm Alshut. Ihre Kinder waren mit die ersten, die den Kindergarten besuchten. Ähnliches Lob hört man auch von anderen Eltern. Und die Kinder, längst dem Kinderartenalter entwachsen verbinden mit dem Kindergarten viele schöne Erinnerungen. „Es begeistert mich immer wieder, zu sehen, was aus den Kindern wird, wenn man ihnen den Freiraum gibt.“  Mit ihrer Ausbildung in der  Montessori-Pädagogik war genau dies ein Schwerpunkt der Erziehungsarbeit von Silvia Gebhardt und ihrem Team: dafür zu sorgen, dass sich jedes einzelne Kind entsprechend seinen Bedürfnissen entfalten kann. Dies galt auch für die Kinder, die mit Defiziten in den Kindergarten kamen. Und es stellte sich heraus, dass gerade diese Kinder eine große Bereicherung waren für das Zusammenleben im Kindergarten. Gleiches galt für die unter dreijährigen Kinder. Während sich die Erzieherinnen noch Gedanken machten, wie sie diese Aufgabe bewältigen sollten, hatten die „Großen“ die „Kleinen“ längst in ihrer Gruppe liebevoll integriert. „Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Kinder gemeinsam die Welt entdecken.“ Das ist und bleibt tägliche Motivation für Silvia Gebhardt über den Abschied von Homberg hinaus. Mit Silvia Gebhardt verlassen auch Anita Bernkopf und Barbara Pollok Homberg. Alle drei dürfen gewiss sein, sie verlassen Homberg nicht so ganz, die vielen schönen Erinnerungen bleiben. HSP
 
Kommentare (1)
Schade
1 Donnerstag, 01. Oktober 2009 19:34
SCHADE UND ICH WOLLTE NACH FRAGEN OB ICH MEINE ZWILLINGE FÜR NÄCHSTES JAHR DA ANMELDEN KANN.

G.Kutlu

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