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Seit mittlerweile drei Generationen können sich Homberger beim Friseur Kohlhaas die Haare schneiden lassen. Begonnen hat alles im Jahre 1930, als Otto Kohlhaas, gebürtig aus Heiligenhaus, das Friseurgeschäft an der Dorfstraße eröffnete. Seine Frau Sophie stammte aus Homberg.
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Erinnern wir uns: Als die evangelische Kirche einen Käufer für das Gemeindezentrum in Homberg-Süd suchte, war von der Stadtverwaltung nur zu hören „Dafür keinen Pfennig!“ Doch nachdem sich die Politiker vor Ort von CDU, SPD, FDP und Die Grünen zusammentaten, um gemeinsam für den Erhalt des Gemeindezentrums zu kämpfen, besann sich Bürgermeister Birkenkamp, schließlich stand seine Wiederwahl an. Jeder Homberger Bürger wurde schriftlich zu einer Bürgerversammlung eingeladen, wo er sich seine Wünsche für die künftige Nutzung von der Seele reden konnte. Abschließend verkündete der Bürgermeister, dass er in Kaufverhandlungen mit der ev. Kirche eingetreten sei und auch das kath. Gemeindezentrum für die Stadt erwerben werde. So gingen alle zufrieden nach Hause und Siegbert Mattner dichtete ein persönliches Dankeschön (siehe Ausgabe 8/9-2009) für den Erhalt des Gemeindezentrums in städtischer Hand.
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Aus Anlass ihrer Goldenen Hochzeit veranstaltete das Ehepaar Erika und Heinrich Arndt zusammen mit dem Chor der Christuskirche, dem Collegium Vocale Ratingen und den Kantoreifreunden Ratingen ein Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung der alten Orgel in der Christuskirche. Der zweite Anlass war die Gründung des Förderverein ROCK e.V. vor fünf Jahren, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die romantische Orgel in der Christuskirche zu restaurieren. Wir berichteten schon mehrfach darüber. |
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Auf besonderen Wunsch fand das Frühstücktreffen im November ausnahmsweise an einem Samstag statt, um möglichst viele junge Familien mit dem Thema anzusprechen. Aber offensichtlich war der Termin nicht günstig gewählt, denn der Vortrag von Jutta Endresz-Nuding wurde trotz der Aktualität des Themas gerade für junge Familie, von diesen kaum besucht. |
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Es war einmal ein kleines Dorf, das lag weit hinter der Autobahn versteckt auf einem hohen Berg, weshalb es Homberg genannt wurde. Es war aber so klein, dass seine Geschicke längst von der Stadt auf der anderen Seite der Autobahn gelenkt wurden. Doch das störte die Dorfbewohner nicht. Sie gingen friedlich ihrer täglichen Arbeit nach und feierten zusammen viele Feste. Eines Tages nun dachte die Stadt auf der anderen Seite darüber nach, wie sie es der sich aufplusternden großen Stadt am Rhein, die sich mit Künstlern aller Art schmückt und sogar eine Kunsthochschule betreibt, gleich tun könnte, und lud Künstler ein, bei ihr zu wohnen. Und so begab es sich, dass Künstler in die alte Schule in Homberg einzogen. Das Gebäude zeigte zwar allerlei Schäden auf, die Fußböden marode, die Heizung rumpelte und pumpelte, aber die Künstler waren es zufrieden und richteten sich ein, so gut es eben ging. Das Märchen könnte hier zu Ende sein, wäre da nicht eine Leidenschaft, die einen Künstler erst auszeichnet: den Menschen einen Spiegel vorzuhalten, in dem sie das erkennen können, was sie immer so gern ausblenden.
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